Am 1. Mai fand in Nürnberg eine Motorraddemonstration gegen Wochenendfahrverbote statt. Die geplanten Regelungen des Bundesrats seien eine „Aushebelung der Grundrechte und der Freiheiten“ heißt es vom Motorradclub „Branos“, der zu der Kundgebung aufgerufen hatte. Wie schon bei ähnlichen Veranstaltungen im Jahr 2020 übertraf der Ansturm die Zahl der angemeldeten Teilnehmer bei Weitem.
7.500 Motorradfahrer demonstrierten friedlich
Rund 7.500 Motorradfahrer versammelten sich auf dem Volksfestplatz in Nürnberg zu einer stationären Kundgebung. Der geplante Motorradcorso musste coronabedingt ausfallen. Alles blieb friedlich, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken erklärte – zumindest bei den Motorradfahrern.
Ärger von Links
Bei einem zeitgleich in Nürnberg durchgeführten „linkspolitischen Aufzug“ musste die Polizei eigenen Angaben zufolge wiederholt einschreiten und teilte die 2.000 Teilnehmer in Blöcke von jeweils 200 Personen auf. Es kam zu Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmen und Pyrotechnik wurde gezündet. Z
wei Verfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz mussten eingeleitet werden.