Yamaha schickt die nächste Generation der XSR900 an den Start. Das Sport-Heritage-Bike bekommt mehr Dampf und ein komplett einstellbares Fahrwerk. Erster Fahreindruck.
Wiedergeburt einer Legende. So lautet der Werbeclaim für die neue Yamaha XSR900. Ein trefflicher Slogan, denn das Top-Heritage-Modell der Japaner steht ab Mai 2022 komplett neu bei den Händlern. Neuer Rahmen, neue Federung, neue Elektronik, neuer Sitz, neues TFT-Display (3,5 Zoll) und dazu mehr Leistung. Wiedergeburt trifft es also.
2016 hat die XSR900 die „Sport Heritage“-Reihe von Yamaha begründet. Mittlerweile umfasst sie samt XSR700 und XSR125 drei Modelle und verschiedene Versionen. Die neue 900er dreht die „Faster Sons“-Philosophie von Yamaha eine Stufe weiter. „Die nächste Generation sollte immer besser sein als ihr Genspender“, erklärt James McCombe, Leiter Product Management Yamaha Motor Europe. Bei der XSR900 haben sie diesen Ansatz sehr ernst genommen.
Zeitloses Design, moderne Technik
Legend Blue heißt das charakteristische Blau, in dem die neue Yamaha XSR900 erstrahlt. Alternativ gibt es die Maschine auch in Schwarz (Midnight Black) Vollständig einstellbares Fahrwerk, komplettes Elektronikpaket inklusive 6-Achsen-Sensorcluster (IMU), Slight Control, Wheelie Control, Voll-LED-Scheinwerfer – die XSR900 ist technologisch jetzt voll auf der Höhe und zieht damit gleich mit dem CP3-Reiseflaggschiff Tracer 9 GT. Schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Kurven-ABS, neuer Brembo-Hauptbremszylinder und Brake Control System (unterstützt bei harten Bremsmanövern) – Genspender des Assistenzpakets ist das Superbike Yamaha R1.
Motorräder Neue Farben & Preise: Kawasaki Modelle 2023, Test: Royal Enfield Hunter 350, Dauertest: Harley-Davidson Pan America, Neue Farben für Triumphs Modern Classics, Updates für 2023: Ducati Panigale V4, Projekt abgeschlossen: Triumph „TE-1“, BMW, H-D und Indian beim 1. Bagger Party Race, Test: Yamaha XSR900 – Schnellere Söhne 2.0,mehr BMW Motorräder Modelljahr 2023, Gebaut für die Langstrecke: Energica Experia, Honda Africa Twin Updates 2023, Test: Modern Classic – Brixton Cromwell 1200, Weltneuheit: Can-Am Elektromotorräder
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Touren Lost Places an der Ostseeküste – Geschichtsreise am Baltischen Meer; Österreich vom Allerfeinsten – Der (Um-)Weg ist das Ziel; Deutschlandtour – Von Nord nach Süd; Portugals wunderschöner Süden – Auf der Rout-e durch die Algarve
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Dreizylinder-Triebwerk: Mehr Leistung, mehr Drehmoment, Quickshifter – der überarbeitete „CP3“-Motor (890 ccm) ist ein Sahnestück Damit ist die Marschroute klar: Die bislang schon dynamische XSR900 wird deutlich sportlicher. Die Leistung des Dreizylinders legt um 4 PS auf jetzt 119 PS zu, das Drehmoment steigt um sechs Prozent auf 93 Nm, die bereits bei 7.000 U/min anliegen – also 1.500 Umdrehungen früher als bislang. Die historisch inspirierte Sitzposition erinnert an hauseigene Café-Racer-Vorbilder: Der Lenker ist jetzt etwas flacher, die Fußrasten befinden sich weiter hinten, der Sitz formt hinten einen Höcker. Das verspricht guten Halt, bei aller Härte des flachen Fahrerpolsters. Also rauf da!
Quickshifter serienmäßig
Ab Ende Mai soll die neue XSR900 bei den Händlern sein. Im September 2022 folgt die 35-kW-Version (Führerscheinklasse A2) Rund 160 Kilometer durch die Toskana hat Yamaha als Teststrecke auserkoren. Traumhaft geschwungene Landstraßen, enge kurvige Nebenstrecken, eine kurze Autobahnetappe, dazu Schleichfahrt in der Stadt. Das volle Programm. Die neue Motorcharakteristik gefällt auf Anhieb: Zackig eilt der gedopte CP3-Motor durch die sechs Gänge. Für optimale Schaltvorgänge sorgt serienmäßig der sehr gut funktionierende Quickshifter. Die leichtgängige Anti-Hopping-Kupplung regelt den Rest.
Kerniger Sound, geringer Verbrauch
Die 119 Pferdchen preschen sehr ordentlich durch die malerische Landschaft. Die Brembo-Zangen greifen präzise und sehr gut dosierbar ein, falls nötig. Der sportliche Sound macht durchaus an: Nicht zu laut, nie prollig, aber durchaus kernig – so soll das sein. Der Testverbrauch überrascht: 4,6 l/100 km sind erfreulich wenig. Manche Kollegen landen bei 5,2 l/100 km. Auch das ist voll im Rahmen bei so viel Leistung.
Tolle Straßenlage, wenig Gewicht
119 PS und 93 Nm leistet die neue Generation der Yamaha XSR900. Individueller Fahrspaß ist garantiert: Das Fahrwerk ist vollständig einstellbar Die Straßenlage ist ausgesprochen satt. Großen Anteil daran hat neben dem längeren Radstand (+ 55 mm) der neue Aluminiumrahmen. Der massive Look greift den legendären Deltabox-Stil auf, mit dem Yamaha in den 1980er-Jahren für Furore sorgte in der Motorsportwelt. Auch der neue Tank geht in Richtung Racing-Historie. 15 Liter passen rein, macht gut 300 Kilometer Reichweite für das Leichtgewicht. 193 kg fahrbereit – damit ist die neue XSR900 zwei Kilo leichter als das Vorgängermodell.
Gestatten: Familie „Faster Sons“, die Sport-Heritage-Bikes von Yamaha. Von links nach rechts: XSR125, XSR125 Legacy, XSR700, XSR700 XTribute und XSR900 Der vollständige Fahrbericht erscheint in Motorrad & Reisen 111 (ab 1. Juli im Handel, im M&R Shop oder M&R Abo bestellbar).