Wenn eine Modellreihe ein Update erhält, geht dies von einem neuen Aufkleber und neuen Farben hin zu einem kompletten Redesign inklusive technischer Updates. Damit sind wir auch beim Thema Street Glide und Road Glide 2024. Die Veränderungen an Motor, Ausstattung und Chassis sind so umfangreich, dass Harley-Davidson es sogar für nötig erachtete, dafür zu einer neuen Testfahrt zu laden. Zu Recht.
Das wollen sie
Die neue Street Glide behält ihren klassischen Look, bekommt aber mit dem ikonischen Omega-Scheinwerfer ein neues Gesicht Alles besser machen als ihre Vorgänger. Mehr Komfort. Mehr Performance. Eine verbesserte Langstreckentauglichkeit. Moderne Technik. Schaut man sich das neue Design an, so ist es natürlich frischer, lebendiger und bezogen auf das Scheinwerferdesign beider Modelle auch spacig, dennoch legen die Amerikaner zuletzt den Fokus verstärkt auf die Funktionalität. Cool ausschauen und komfortabel unterwegs sein, lautet das Credo.
Das bieten sie
Mächtig wirkt die Sharknose-Verkleidung mit dem Scheinwerfer in W-Form – trotz 12 Kilo Mehrgewicht ist sie komfortabler zu handeln Im Vergleich zu den Vorgängern bieten die neuen Modelle mit dem luftgekühlten 117er-Motor (1.923 ccm) der nun auch über eine Flüssigkeitskühlung im Auslassbereich der Köpfe verfügt, mehr Leistung (109 PS) und Drehmoment (175 Nm bei 3.500 U/Min). Dazu gibt es ein nigelnagelneues 12,3-Zoll-TFT-Display, das sämtliche Instrumente ersetzt und gleichermaßen die Einführung von Skins (Touring, Cruising, Sport) und Fahrmodi (Road, Sport, Rain und Custom) zelebriert. Nostalgiker werden stets Rundinstrumenten nachtrauern – die Möglichkeit verschiedene Skins im Cockpit zu verwenden, ist allerdings unglaublich nützlich und man kann Harley-Davidson hier vieles vorwerfen, aber nicht die Tatsache, man würde nicht den Zeichen der Zeit folgen. Auf Tour in unbekannten Gefilden maximiere ich die Ansicht der Navigation und profitiere von der enormen Darstellungsgröße, während ich unnütze Informationen ausblende, wenn ich sie nicht benötige. Ebenfalls neu sind die nun verstellbaren Federelemente hinten. Diese sorgen in der Standardeinstellung für extremen Fahrkomfort bei langsamer Fahrt. Möchte man beladen, mit Sozia oder zügiger unterwegs sein, empfiehlt sich ein härteres Setup.
Das können sie
Der Motor hat deutlich mehr Punch im oberen Drehzahlband verglichen mit früheren Ausführungen. Reden wir von der Hitzeentwicklung des neuen Aggregats, so war diese auch bei niedrigen Temperaturen spätestens beim Ampelstopp deutlich spürbar. Das Thema Hitze gehört bei Harley-Davidson einfach dazu. Mit steigenden Temperaturen steigt ebenso der Abspreizwinkel der Beine beim Stopp. Die Federelemente hinten sind einstellbar und verrichteten auf wirklich schlechten Straßen, vor allem bei mäßig schneller Fahrt, ihr Werk sehr ordentlich. Wir waren in der Provence unterwegs – wo die Franzosen mit Vorliebe sämtliche Zebrastreifen mit Temposchwellen zukleistern – dabei war das Plus an Komfort deutlich spürbar. Mutig von Harley-Davidson war zudem, uns auf mitunter wirklich miserablen Straßen durch Schluchten und Kurvenstrecken der Region zu schicken, um die Fahrzeuge auf die Probe zu stellen. Vor allem bei zügiger Fahrt auf mit Bodenwellen tapeziertem Geläuf gilt es dann einen Kompromiss aus Komfort und Performance zu finden. Diesen kann aufgrund der Individualisierbarkeit der Dämpfung nun jeder für sich selbst wählen. Nach meinem Empfinden empfiehlt es sich aber, die hinteren Federelemente etwas straffer einzustellen, auch bei Solofahrten.
Das bleibt in Erinnerung
Vor allem das unterschiedliche Handling beider Maschinen. Sitze ich in der Street Glide eher in dem Motorrad, fühle ich mich auf der Road Glide mit dem höheren Lenker eher als Kapitän auf der Harley. Das Handling fällt dabei auf der mit der Sharknose eher sperrig wirkenden Road Glide sogar etwas einfacher, als auf der Street Glide.
Fahrtests: BMW F 900 GS, Triumph Tiger 900, Ducati Desertx Rally, Triumph Speed 400 & Triumph Scrambler 400 X, Honda Africa Twin Adventure Sports, Kawasaki Eliminator 500, Harley-Davidson Street Glide & Road Glide Touren/Reisen: Entlang der Donau, Vom Harz zum Glockenpalast, 100 Colls Passfahrspass in Katalonien Motorräder: Royalmehr Enfield Shotgun 650, Moto Guzzi V7 Stone Ten Sonderedition Tests: Held Summer Ride II, Ashley Watson Eversholt Mkii, Bogotto Barton, Shad Terra TR15 CL, Nexx X.WED3 Magazin: BMW vermeldet Rekordabsatz, Zulassungszahlen 2023, Intermot mit neuem Konzept, BMW Days zurück in Garmisch-Partenkirchen
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Fazit – Harley-Davidson Street Glide und Road Glide 2024
Mit dem 2024er-Jahrgang katapultiert Harley-Davidson sowohl die Street Glide als auch die Road Glide in die Moderne. TFT-Display, Fahrmodi, verstellbare Federelemente hinten und größere Koffer dürften einige der Dinge sein, die Harley-Davidson Fans in aller Welt auf ihrem Wunschzettel stehen hatten. Dazu erhöht sich der Anschaffungspreis für beide Varianten lediglich um wenige hundert Euro auf nun 31.845,-- Euro – ist ja irgendwie auch genug, oder? Farb-, Design- und Customizingoptionen stehen gewohnt vielfältig zur Verfügung.
Instrumente im Design passend zum jeweiligen Fahrzeug. Anzeige umfasst Kilometerzähler, Trip A, Trip B, Restreichweite und Ganganzeige sowie größere Kontrollleuchten | Einspritzung: Elektronische sequenzielle Saugrohreinspritzung.