Indian Pursuit: Challenger im Touring-Outfit

Die derzeit überzeugendste amerikanische Tourenmaschine will Indian mit der neuen Pursuit auf die Räder stellen.
Indian Pursuit: Challenger im Touring-Outfit
Indian Pursuit: Challenger im Touring-Outfit Der verstellbare Windschild fällt höher aus als an der Challenger
12 Bilder
22.02.2022
| Lesezeit ca. 2 Min.
In Gestalt der neuen Pursuit ergänzt Indian die bekannte Challenger mit ihrer rahmenfesten Verkleidung um Lower Fairings (Zusatzverkleidungen auf Höhe der Unterschenkel) sowie ein Topcase mit integrierter Rückenstütze und dritter Bremsleuchte. Das Trockengewicht steigt dadurch um 19 kg auf 400 kg. Im Gegenzug stehen 133 Liter Stauraum zur Verfügung. Optionale Fächer in den unteren Verkleidungen mit ihren integrierten LED-Leuchten bunkern zusätzliche Accessoires. Alternativ nehmen Lautsprecher der Surround-Sound-Anlage den Platz der Staufächer ein und beschallen Fahrer samt Sozia dann aus Frontverkleidung, Kofferdeckeln und Topcase von allen Seiten.
Indian Pursuit
Der Pursuit-Schriftzug prangt auf den Lower Fairings des neuen Indian-Tourers

Infotainmentsystem mit Turn-by-Turn-Navigation

Gesteuert wird das Infotainmentsystem über einen 7-Zoll-Touchscreen, der sich auch mit Handschuhen bedienen lässt. Neben einer Turn-by-Turn-Navigation bietet die Indian Pursuit Smartphone-Konnektivität, unterstützt Apple CarPlay und lässt damit allenfalls Wünsche von Android-Nutzern offen.
Infotainmentsystem der Indian Pursuit mit 7-Zoll-Touchscreen
Unterhalb der analogen Instrumente sitzt ein 7-Zoll-Touchscreen

Stark: der flüssigkeitsgekühlte V-Twin

Der flüssigkeitsgekühlte PowerPlus-Motor mit 121 PS bei 5.500 U/min und 178 Nm bei 3.800 U/min konnte uns bereits während des Tests der Indian Challenger mit seiner Drehfreude und Elastizität begeistern. Auch die Brembo-Bremsanlage mit radial montierten Sätteln und die Metzeler-Cruisetec-Bereifung gefielen. Dass endlich ein Tourer auf Basis dieses dynamischen Pakets auf den Markt kommt, freut uns daher umso mehr. Guten Wetterschutz verspricht die breite Front mit ihrem verstellbaren Windschild, Langstreckentauglichkeit die Komfortsitze. Diese sind, genau wie die Griffe, beheizt.
beheizte Sitzbank der Indian Pursuit
Die Komfortsitze der Indian Pursuit sind beheizt

Beladungsausgleich per Tastendruck

Über eine serienmäßig elektronisch einstellbare Federvorspannung dürfen sich Pursuit-Kunden ebenfalls freuen. Per Knopfdruck lässt sich das Fahrwerk so an den Beladungszustand anpassen. Für die Challenger ist das System zukünftig als Zubehör erhältlich. Eine Bosch-IMU stellt sich in den Dienst der Assistenzsysteme, steuert die schräglagenabhängige Traktionskontrolle und das Kurven-ABS.
Indian Pursuit
Zwei Passagiere genießen reichlich Platz

Farben und Preise der Indian Pursuit

Ein zusätzliches Plus an Sicherheit bietet die LED-Beleuchtung mit adaptivem Kurvenlicht. Sie gehört allerdings zum optionalen Zubehör und ist in den Listenpreisen nicht inbegriffen. Die beginnen bei 34.190,-- Euro (Österreich: 40.390,-- Euro) für die Indian Pursuit Limited in Metallic-Sschwarz. Das chromblitzende Modell ist damit zugleich das günstigste des Trios. Zwei matt lackierte Dark-Horse-Varianten werden ihr zur Seite gestellt. Für die mattschwarze Version ohne jegliches Chrom ruft Indian 34.440,-- Euro (Österreich: 40.590,-- Euro) auf. Die Pursuit in Mattsilber beginnt bei 34.740,-- Euro (Österreich: 40.990,-- Euro).

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Indian Pursuit Dark Horse - Baujahr: 2022
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