Trolltour Norwegen

Norwegen, ein Traumurlaub auf zwei Rädern! Wie gut, dass es noch mehr Motorradbegeisterte gibt, die dort touren wollen. Und noch besser, wenn man diejenigen auch noch gut kennt.
Frank Klose
Frank Klose
Es sollte keine Rundtour im klassischen Sinne werden, sondern wir suchen uns einen festen Standort, um eine Mehrtagestour durch die Mitte Norwegens zu starten und um sich die schönsten Orte anzuschauen. Gebucht wurde ein hübsches Ferienhaus in Gålå sowie die Fähre von Kiel nach Oslo und zurück. Ein Motorradanhänger sowie ein Mercedes-Bus bilden den Rahmen, um unsere drei Motorräder und uns sicher ins Land der Mitternachtssonne und retour zu bekommen.
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Die Maut für die Fernstraßen Norwegens wird gleich im Voraus übers Internet bezahlt. So viel schon mal dazu, hat hervorragend geklappt. Nach dem problemlosen Verzurren und Verschnüren der Motorräder wird der Transporter mit den Utensilien für zwei Wochen Norwegen beladen. Hierzu gehörten unter anderem eine riesige Kiste mit Lebensmitteln, Bier, Wein, Wasser … Einkaufen in Norwegen ist halt extrem teuer! Nachts um 2.00 Uhr steht dann die ganze Fuhre. Morgen werden wir uns also in das größte Motorrad-Abenteuer des Jahres stürzen. Noch einen leckeren Kaffee und ein paar Brötchen für die lange Anreise nach Kiel, und los geht’s. Die Vorfreude hält uns wach, und wir hoffen, dass die Autobahn in Richtung Norden frei ist. Um 10.30 Uhr erreichen wir ohne große Probleme den Fährhafen und stehen nun vor diesem riesigen Schiff. Pünktlich legt die Fähre ab, und wir genießen bei einer Flasche Sekt und ein paar Dosen Bier die Überfahrt auf dem Sonnendeck des Ostseedampfers. Gut genächtigt und nach einem ausreichenden Frühstück erreichen wir am frühen Morgen Oslo. Und jetzt ab! Runter von der Fähre und ab geht’s in Richtung Norden. Wir fahren auf der E 6, einer gut ausgebauten Straße, vorbei am Mjøsa-See.
Der Mjøsa-See ist mit einer Fläche von 365 km² der größte See Norwegens
Der Mjøsa-See ist mit einer Fläche von 365 km² der größte See Norwegens
Uns fällt bei der Fahrt nach Norden auf, dass sich hinter uns eine lange Autoschlange bildet!? Aber: Hier darf man nur 80 km/h fahren. Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen - zahlen dürfen Andere! Man muss wissen, dass die Hauptstraßen in Norwegen durchaus intensiv hinsichtlich Geschwindigkeitsübertretungen überwacht werden und die Strafen sind megasaftig! Den Tacho stets im Blick steuern wir bald die erste Sehenswürdigkeit an: Die Stabkirche von Ringebu. Wir spazieren um das Gotteshaus herum. Dabei kann man sich fast vorstellen, dass die Grundkonstruktion der Holzkirche einem auf den Kopf gestellten Wikingerschiff entspricht.
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Auf der Weiterfahrt erschließt sich uns eine traumhafte Landschaft mit Bergen, Tälern und schier endlos lang wirkenden Seen. Die Vorfreude diese Landschaft endlich auf zwei Rädern zu erkunden, wächst geradezu ins Unermessliche. Bei Harpefoss schickt uns das Navi links ab in Richtung Gålå. Von nun an geht es bergauf. Die Straße schlängelt sich bis zu unserem Domizil für die nächsten Tage und unsere Vermieter warten schon. Von der geteerten Straße geht es nun einen Schotterweg mit vielen engen Kehren den Berg hinauf bis zu dem Ferienhaus. Die Übernahme ist schnell erledigt und schon geht es ans Ausladen. Schönes Haus, schöne Terrasse und ein absolut genialer Blick auf den See und die Berge des Jotunheimen Nationalparks in der Ferne.
Unser Ferienhaus - wundervoll!
Unser Ferienhaus - wundervoll!
Nur der Geruch der Kupplung stört die Idylle ein wenig. Aber ich bin doch nur ein paar Meter mit dem Anhänger rückwärts den Schotterweg hinauf gefahren... Zur Feier des Tages wird erstmal auf der Terrasse der mitgebrachte Biervorrat angebrochen. Prost und „Willkommen in Norwegen!“ Am nächsten Morgen werden wir schon früh von Kirchenglocken geweckt. Wie, eine Kirche hier? Soll das jeden Morgen so gehen? Ist aber eine komische Kirchenglocke!? Ach nee, Schafe laufen um das Haus und haben die Glöckchen umhängen. Aufstehen, Kaffee kochen, Frühstücken!!! Danach wartet die erste Tour auf zwei Rädern, endlich! Die Straßen in Norwegen bestehen zu einem nicht unerheblichen Teil aus Schotter. So auch der erste Teil unserer kleinen Runde von knapp 180 Kilometer, inklusive dem Peer Gynt Vegen. Das ist eine 60 Kilometer lange, zum Großteil mautpflichtige Hochgebirgsstraße im Espedalen, dem westlichen Seitental des Gudbrandsdalen, welche die Ortschaften Skeikampen, Gålå, Fefor und Dalseter miteinander verbindet. Der Fahrbahnbelag besteht meistens aus Schotter. Die Straße ist nur im Sommer zu befahren und wird, sobald der erste Schnee fällt, gesperrt. Benannt ist die Straße nach dem dramatischen Gedicht Peer Gynt von Henrik Ibsen aus dem Jahr 1867. Man muss dabei erwähnen, dass Schotterstrecken Maut kosten, geteerte Straßen hingegen nichts.
Schotterio: Der Peer Gynt Vegen
Schotterio: Der Peer Gynt Vegen
Sobald die Schotterstraße genug Maut zum Teeren eingenommen hat, gibt’s die dann geteert auch für lau. Für Motorräder muss man jedoch an den wenigsten Mautstellen etwas bezahlen. Die Fahrt führt dann hinunter ins Gudbrandsdal, wo wir eine Tankstelle finden. Möglichkeiten, um Sprit zu fassen, sind in Norwegen eher rar, daher werden unsere Tanks bis zum Rand gefüllt. Nach der Pause geht es dann wieder bergauf zum Venabygdsfjell, wo sich sowohl die Straße als auch die Landschaft als äußerst abwechslungsreich und reizvoll präsentieren. Mit einem wunderschönen Blick auf das Rondane-Gebirge werden wir für den stetigen Aufstieg belohnt. Allerdings präsentiert sich das Gelände in knapp 1.100 Meter als recht karg. Es wächst kaum noch was, nur Gras und Flechten. Das bedrückt ein wenig, genau wie das Wetter, denn das wird schlechter. So erleben wir einen recht feuchten Rückweg zurück zum Ferienhaus. Bei Temperaturen um die 11° Celsius ist das ein recht erfrischendes Vergnügen .. brrh! Hinzu kommt die Tatsache, dass die fatale Kombination aus Schotterpiste samt Wasser von oben dafür sorgt, dass unsere Motorräder bald aussahen wie Sau! Egal, ein wenig unterkühlt - aber mit einem fetten Grinsen im Gesicht - beenden wir unseren ersten Tourentag.
Am nächsten Morgen wechseln sich Sonne und Wolken ab, Regen erst einmal Fehlanzeige. So kurven wir begeistert über Dombås in nordwestliche Richtung. Anschließend weist das Romsdaltal den Weg in Richtung Åndalsnes. Wasserfälle und der wilde Flusslauf der Rauma bieten uns dort ein eindruckvolles, rauschendes und sprudelndes Naturspektakel. Am Ende des wildromantischen Tals erreichten wir Åndalsnes am Romsdalfjord. Von dort schlängelt sich respekteinflößend der Trollstigen wieder in die schroffen Berge hinein. Sicherlich ist das eine der markantesten Hochgebirgsrouten auf diesem Planeten und wir kommen uns dort ganz schön klein vor. Für Tina sind es die ersten Kehren in einer hochalpinen Region. Man sieht ihr förmlich an, wie der Hals enger wird. Aber auch bei mir macht sich etwas Unbehagen breit, denn hier wird Motorrad fahren definitiv zum Abenteuer. Auf halber Strecke überquert die Straße dann noch den Stigfossen, einen Wasserfall, der sich etwa 180 Meter in die Tiefe stürzt.
Monumental: Der Stigfossen!
Monumental: Der Stigfossen!
Dort wartet Marcus bereits mit der Kamera - es müssen natürlich ein paar Erinnerungsfotos geschossen werden. Danach geht es weiter den Berg hinauf. Oben angekommen erwartet uns eine tolle Aussicht bei herrlichem Sonnenschein, der uns eine ganze Zeit zum Verweilen animiert. Hier baut Silvia mal wieder ein Steintürmchen. Das soll angeblich die in Norwegen heimischen Trolle besänftigen. Trolle sollen übrigens recht durchtriebene Wesen sein, die den Menschen - in Riesen-, aber auch oft in Zwergengestalt - manchmal ganz schön übel mitspielen. Ursprünglich entstammen sie der germanischen Mythologie, wo sie oft das männliche Gegenstück zu Feen oder Elfen bilden. Es soll in Norwegen noch einige Menschen geben, die fest an Trolle glauben. Wie auch immer, jedenfalls helfen die Trolle heutzutage den norwegischen Tourismus anzuschieben.
Steintürmchen sollen Trolle besänftigen!
Steintürmchen sollen Trolle besänftigen!
Weiter geht es über den Trollveggen durch eine hochalpine Landschaft, die uns hier und da an den Mond erinnert, obwohl von uns noch niemand auf dem Trabanten der Erde war. Aber vielleicht leben dort ja die Trolle. Auf unserem Weg in Richtung Norddalsfjord laufen uns jedenfalls keine über den Weg. Wie auch immer, der Abend rückt näher, und wir mieten uns dort zwei kleine Häuschen für wenig Geld. Nach der Hytter-Nacht am Norddalsfjord nehmen wir am nächsten Tag die Fähre und gondeln weiter in Richtung Hellesylt - ein hübscher Ort. Hier steht noch eine kleine Pause an, bevor wir weiter fahren. Und dann steht eine Fährüberfahrt am Geirangerfjord an. Über eine Stunde dauert das Ganze, bei strahlendem Sonnenschein. Dieses beeindruckende Erlebnis wird aber noch locker getoppt, als wir hinauf zum Dalsnibba fahren. Auf einer engen und serpentinenreichen Straße schrauben wir uns bergan, bevor wir uns in 1.500 Meter Seehöhe - also auch 1,5 Kilometer (!) über dem Geirangerfjord – wiederfinden. Hier oben sind wir mit den Gletschern auf Du und Du.
Wir bleiben also ein wenig länger, genießen die Aussicht über den Geirangerfjord, der von hier oben aus wie ein Swimming-Pool wirkt. Logisch, dass wir unsere Kameras hier im Akkord betreiben – es ratscht und klickt nur so. Aber irgendwann brabbeln unsere Motoren wieder, die Fotoapparate haben Pause. Nach den obligatorischen Fotos geht es auf Schotter zunächst bergab. Dann führt die Route entlang an Gletscherseen und durch elend lange, nasse und dunkle Tunnel. Der Tag neigt sich schon wieder dem Ende entgegen, wir brauchen eine Bleibe für die Nacht. Aber das ist kein Problem, einen Campingplatz in Norwegen zu finden, ist leicht und diese "Hytter" (Hütten) gibt es eben fast überall. Das beste Wetter in Norwegen erlebt man dann, wenn es nachts regnet, unser Geläuf am nächsten Morgen aber wieder ziemlich trocken ist. Wir verstauen also gut gelaunt das Gepäck, entern die Sitzbänke und schon geht es los. Von Olden düsen wir am Ufer des Innvikfjords entlang bis Utvik, wo mal wieder eine kernige Bergpartie wartet. Einige Kehren und Serpentinen garnieren auf lustvolle Art unseren weiteren Weg nach Byrkjelo. So geht es vom Fjord – also „Normalnull“ – wieder ins Bergland, entlang an unzähligen Seen, durch reichlich Tunnel nach Naustdal am Førdefjord.
Vor dem Nigardsbreen, einer Gletscherzunge des Jostedalsbreen
Vor dem Nigardsbreen, einer Gletscherzunge des Jostedalsbreen
Von dort steuern wir dann Dragsvik an. Das liegt am Sognefjord, es steht also wieder eine kleine Fährpassage an. Wir müssen hinüber nach Hella, um dem Sognefjord weiter Richtung Osten zu folgen. Unser Ziel ist Gaupne, dort gibt es einen guten Campingplatz mit sehr empfehlenswerten Hütten und der bietet sich als Ausgangspunkt bestens an, um in die eisige Welt des Jostedalsbreen vorzudringen. Dieses Abenteuer steht für den nächsten Morgen an. So kurven wir ins Jostedal mit dem Nigardsbreen, einer imposanten Gletscherzunge. Seit 1899 wird das Verhalten des Nigardsbreen übrigens von Wissenschaftlern genau beobachtet. Nach dem Ende der kleinen Eiszeit, die vom Anfang des 15. bis in das 19. Jahrhundert hinein dauerte, zog sich der Gletscher 2.400 Meter zurück. Seit 1990 zeigt sich aber tendenziell, dass die Gletscher in Norwegen - und nicht nur dort - wieder wachsen. Sei es drum, wir wollen hier keine Klimadiskussion führen, sondern Motorrad fahren. Also rauf auf die Böcke und schon schwingen wir zurück zum Sognefjord. Dem folgen wir nach Skjolden - ein wirklich hübsch gelegener Ort - wo das Abenteuer Jotuheimen beginnt.
Malerische Ausblicke eröffnen sich uns im Jotunheimen Nationalpark
Malerische Ausblicke eröffnen sich uns im Jotunheimen Nationalpark
Hier geht es kurzum von null auf 1.434 Meter über den Spiegel des Fjords. Dort ist das Zuhause der Frost- und Reifriesen nordischer Mythologie. Rings herum recken sich schroffe, schnee- und eisbedeckte Bergriesen nochmals rund 1.000 Meter höher in den nordischen Himmel. Anschließend führt die Straße 55 wieder bergab bis nach Lom. Dort besichtigen wir erneut eine Stabkirche, die schon im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Sie ist Maria, Johannes dem Täufer und dem heiligen Olav geweiht. Ein kurzer Rundgang muss hier sein. Außerdem lockert es die Oberschenkelmuskulatur ein wenig, bevor wir nach der viertägigen Rundtour wieder „unser“ Ferienhaus bei Gålå erreichen. Wer aber glaubt, dass unser Motorradurlaub in Norwegen zu Ende ist, der irrt. Wir haben noch viel Zeit, und so widmen wir uns nochmals dem Jotunheimen. Das ist das höchste Gebirge Norwegens und beim flotten Durchfahren auf einer Rundreise wird man dem sicher nicht gerecht. Außerdem gibt es noch genug andere Abstecher im Land der Trolle. Von denen haben wir allerdings keine gesehen, obwohl immer wieder Verkehrsschilder vor ihnen eindringlich warnen. Allerdings kommen uns andere Wesen, die man mit Norwegen gern in Zusammenhang bringt, vor die Linse: Elche! Auf der Höhe von Skeikampen, wir sind mal wieder auf dem Peer Gynt Vegen unterwegs, traue ich meinen Augen nicht.
Am Wegesrand läuft uns ein Elchjunges vor die Linse!
Am Wegesrand läuft uns ein Elchjunges vor die Linse!
Was steht denn da am Waldrand, so ungefähr 200 Meter entfernt! Elche … Hurra! Stehenbleiben, Motor aus und Kamera zücken war eine Bewegung. Knips, hab dich! Dort standen tatsächlich mehrere Elche. Zwei ausgewachsene Tiere sowie ein Jungtier. Die großen hatten wohl keine Lust mehr fotografiert zu werden, das Jungtier jedoch blieb am Waldrand stehen und beobachtete uns neugierig. Das ging so lange gut, bis die Mutter zurückkam und das kleine mit, in den Wald nahm. Die nächsten Tage sausen wir weiter herum, lernen den Rodane Nationalpark kennen, verweilen an schönen Seen, genießen die Aussichten, die sich immer wieder eröffnen und müssen feststellen: Norwegen ist einfach wunderschön! Aber das ist nichts Neues, eben eine Binsenweisheit, werden alle Norwegen-Kenner sagen. Und dann passiert was ganz Schlimmes, unser mitgebrachtes Bier ist alle. Waren doch die Trolle wieder aktiv?

Motorradtour Trolltour Norwegen - Fjorde, Berge und auch Trolle? – Infos

Norwegen ist das Land der Tausend Fjorde, Berge und wie gemunkelt wird, gibt es auch Trolle ... Es ist unumstritten eines der schönsten Länder der Erde ...

Allgemeine Infos

Norwegen, das Land voller Gegensätze, gehört ganz sicher zu den schönsten Regionen dieser Welt. Fjorde, Fjells und Mitternachtssonne sind nur drei Charakteristika, die das bestätigen. Aber wer sich ein wenig Zeit nimmt und die Motorradetappen nicht allzu lang wählt, wird eigentlich an jeder Ecke fündig, was landschaftliche Highlights und damit verbundene Aha-Erlebnisse betrifft. Aufpassen muss man allerdings hinsichtlich der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, die auf Landstraßen 80 km/h beträgt. Wer diesen Wert überschreitet, der muss mit drakonischen Geldstrafen bis hin zum sofortigen Verlust (ab 20 km/h) des Führerscheins rechnen. Bürger der EU oder der Schweiz benötigen zum Einreisen nach Norwegen einen gültigen Pass oder Personalausweis.

Sehens- & Erlebenswertes
Die Bergregionen strotzen vor weiten Hochebenen und herrlichen Gipfeln. Die Fjorde, die entstanden als sich die Gletscher der Eiszeit zurückzogen, sind immer eine Reise wert. 21 Nationalparks bieten Naturliebhabern die Möglichkeit unberührte Natur zu genießen. Hinzu kommen Stabkirchen und hübsche Orte mit bunten Holzhäusern.

Anreise

Über Hamburg auf der A1 nach Kiel zum Oslokai oder auf der A7 und der Jütlandautobahn über Dänemark nach Frederikshavn, Hirtshals oder Hanstholm zu den dortigen Fährhäfen.

Beste Reisezeit

Zwischen Anfang Juni und Mitte September kann man dem Land der Wikinger guten Gewissens einen Besuch abstatten. Geradezu ideal wird es, wenn man dann noch die Möglichkeit hat, zur Zeit eines stabilen Skandinavienhochs zu starten. Übrigens, es gibt eine recht verlässliche Faustregel in Sachen Wetter: Ist es im Süden schön, dann
hat der Norden oft mit miesem Wetter zu kämpfen oder auch umgekehrt. Erwähnen sollte man noch, dass Mücken (ab August) nahe Gewässern nerven können!

Verpflegung

Wer keine allzu großen Löcher in die Geldbörse reißen möchte, der ist auf Selbstversorgung angewiesen. Restaurants gibt es zwar auch, aber dort ist das Angebot aus mitteleuropäischer Sicht mehr als teuer. Auch der Gewohnheit eines abendlichen Bieres sollte man in Norwegen nicht frönen. Selbst in Supermärkten ist Bier, wie auch alle anderen Alkoholika superteuer, und der Geschmack dürfte echte Biertrinker langweilen.

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