Das imposante Riesengebirge, der markante Jeschken, die Sandsteinformationen bei Zittau und im nahen Tschechien bilden die grandiose Kulisse dafür! Als ich als kleiner Junge mit meinen Eltern den Urlaub am Plattensee verbrachte, da sah ich das erste Mal in meinem Leben etwas, was mich für meine spätere Zukunft geprägt hat. Es war im wunderschönen Ungarn, wir standen an der Fähre, die uns über den Balaton bringen sollte. Meine Aufmerksamkeit wurde voll und ganz
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Es ist gut zu wissen, wo sich die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten befinden. Das Kartenbild der MARCO POLO Karte führt Sie nicht nur zu diesen Stellen, sondern zeigt Ihnen außerdem noch viele andere wissenswerte Details.
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in Anspruch genommen, von den vielen, verschiedenen Motorrädern, die da auf die Überfahrt warteten. Damals träumte der kleine Jungpionier von einem solch schweren Motorrad und wie es sein würde, wenn er so eines später mal besitzen könnte.
Und noch mehr träumte er davon, mit so einem Gerät dann seine Freunde zu besuchen. Diese, dazumal geradezu unerreichbare Fantasie, hat sich mittlerweile in eine tolle Realität verwandelt. So komische Dinge gehen mir halt durch den Kopf, auf einem erneuten Weg in meine alte Heimat. Aus dem kleinen Jungpionier ist mittlerweile ein gestandenes Mannsbild geworden, mit eigenen Kindern. Die haben aber mit jungen Pionieren und FDJ so gar nichts am Hut. Warum ich hier so auf den Pionieren rumhacke, wird sich der eine oder andere Leser sicher fragen. Im Laufe meines Reiseberichtes werde ich darüber einige Worte verlieren. Aber starten wir mal durch, schließlich geht es ja um eine Tour von meiner aktuellen Heimat in meine alte Heimat, die Oberlausitz. Wir – Rudi, Frank und meine Wenigkeit: Hagen – starten also im Harz. Es ist dabei auch nicht verwunderlich, dass es mich als Ur-Sachsen immer wieder in die alte Heimat zieht. Schließlich kennt man die Sachsen und besonders die Lausitzer als ein geselliges Völkchen, welches in einer der schönsten Gegenden Europas lebt. Auf unserer Tour durch halb Deutschland überqueren wir bald die ehemalige Grenze und nehmen dabei ein paar interessante Streckenabschnitte unter die Räder.
Kurviges Harzvorland
Wobei man ganz klar sagen muss, je weiter wir nach Osten kommen, umso besser werden die Straßen. Der Grund liegt auf der Hand: Nach der Wiedervereinigung wurden die maroden und teilweise gepflasterten Fahrwege aufwendig erneuert und bieten somit maximalen Fahrgenuss. Natürlich gibt es aber auch hier die eine oder andere Nebenstrecke, welche sich dann doch in bedauernswertem Zustand befindet. Stört uns aber überhaupt nicht, denn es ist früh im Jahr und wir können schon Motorrad fahren. Klasse!
Nach dem grauen Winter erwacht die Natur langsam wieder zum Leben
Die Natur erwacht so langsam zum Leben, nach einem grauen und schmuddeligen Winter. Eine Woche vor Antritt unserer Tour gab es vor den Redaktionsräumen sogar noch einmal 15 Zentimeter Neuschnee, wir sahen unsere Pläne schon in weite Ferne rücken. Aber die Frühlingssonne erwärmt in den folgenden Tagen die Luft auf über 15 Grad und trocknet den Asphalt. Umkurven wir nun aber den Südharz und schütteln die Winterträgheit aus den Knochen. Die ersten Radien gehen schon wieder ganz hervorragend. Dann queren wir die alte Grenze erneut. Viele passieren heute so selbstverständlich den alten Todesstreifen, als ob es das nie gegeben hätte. Hinweisschilder weisen allerdings auf die Völkertrennung in den Jahrzehnten der Teilung hin.
Pause an der ehemaligen Grenze
Für mich persönlich ist es immer wieder ein Erlebnis, die alten Zeitzeugen zu sehen. Aufgewachsen in der gut behüteten und ideologisch sozialistisch geprägten DDR, hatte ich als Ossi nie die Gelegenheit einen Wachturm oder gar die Grenze von „unserer“ Seite aus zu sehen. Es sei denn, ich hätte den Drang verspürt, eines schnellen und schmerzhaften Todes zu sterben. An der innerdeutschen Grenze wurde erst scharf geschossen und danach gefragt! Aber fahren wir mal in Richtung Heimat. Die Victory wird auf einigen Streckenabschnitten schon mal auf ihre Schräglagenfreiheit getestet und ich muss sagen, mit dem Reisekoffer kann man zügig unterwegs sein! Gerade der Kurvenspaß am Kyffhäuser sorgt dann noch für den einen oder anderen „Ratsch“ und die Trittbretter lassen herzlichst grüßen. Endlich stellt sich nach der Winterpause wieder das breite Grinsen ein. Von der Kyffhäuserhöhe dauert es nicht mehr lange und wir erreichen unsere erste Unterkunft. Wir sind erst spät gestartet, es gab noch einiges vor der Abreise in der M&R Redaktion zu tun. In der Residenz Bad Frankenhausen – fühlen wir uns gleich so richtig wohl und herzlichst willkommen. Der Abend beschert uns zur Essenszeit zudem einen wunderbaren Sonnenuntergang. Logo, das muss ich sofort nutzen. Tschüss Buffet. Dieses Bild muss natürlich mit der Kamera entsprechend eingefangen werden – die abendliche Aussicht ist einfach wundervoll. Das genieße ich noch eine Weile. Dabei fällt gleich der schiefe Turm von Bad Frankenhausen auf, der schon längst hätte umfallen sollen. Aber er passt ganz gut zu uns – denn auch er verfügt über eine recht beeindruckende Schräglage. Durch Gips- und Salzauslaugungen im Untergrund geriet die Spitze des 56 Meter hohen Kirchturms um 4,45 Meter aus der Senkrechten. Damit ist er der zweitschiefste Turm in Deutschland. Außerdem: Mit 4,76° ist er stärker geneigt, als der berühmte Schiefe Turm von Pisa!
Bad Frankenhausen mit dem schiefen Turm
Der nächste Morgen erwartet uns mit einem ausgiebigen und mehr als kompletten Frühstück, sodass wir wohlgemut die nächste Etappe angehen können. Diese beginnt gleich mit ein paar knackigen Kurven und einem schönen Sonnenaufgang.
Wir starten früh in den kurvenreichen Tag
Der blaue Himmel lacht und wir verabschieden uns nun aus den Ausläufern des Harzes. Vorbei an der letzten Abraumhalde im Mansfelder Land düsen wir weiter nach Osten, Richtung Halle – Leipzig. Heimat ich komme! Zunächst muss aber noch die Saale überquert werden. Dafür kommt die Fähre in Wettin gerade recht.
In Wettin: Fährmann hol über!
Rund um die Region Leipzig finden wir anschließend und überraschenderweise, einige schöne und einsame Landstraßen. Und da das Land hier so flach wie eine Pizza ist, stehen auch eine Menge Windkraftanlagen in der Gegend herum. Wobei es mir so vorkommt, als ob die Teile für den Wind verantwortlich sind und nicht umgekehrt. Dass wir auf der Suche nach der richtigen Tour für euch das eine oder andere Mal auf „Abwege“ geraten und dann wieder ein paar Kilometer zurückfahren müssen, stört uns nicht weiter. Auch wenn es manchmal über übelstes Kopfsteinpflaster aus Erichs besten Zeiten geht. Im Großen und Ganzen sind die Straßen aber weitestgehend in Ordnung.
Recht schön ist die Gegend auch und wir freuen uns, dass wir eine Strecke finden, die uns zwischen Leipzig und Bitterfeld weiter Richtung Osten bringt. Und so bekommen wir einige kleine Orte und wunderschöne Landstraßen zu sehen.
Zwischen Leipzig und Bitterfeld fahren wir durch echte Märchenwälder!
In einem Wäldchen empfängt uns ein blühender Teppich tausender Blumen und „zwingt“ uns geradezu zu einem Fotostopp. Nicht ohne gravierende Folgen für Mensch und Maschine.
Selbst der Fotograf kann sich vor der Linse nicht verstecken ...
Rudi wird zum Blumen-Foto-Model, ich liege mitten im Blütenmeer und zu guter Letzt hat die Victory auch noch ihren Teil abbekommen. Wie schön es doch ist, wenn der Frühling ins Land Einzug hält. Natürlich stehe ich mit der Victory einem Bauern im Weg, der ausgerechnet in den paar Minuten unserer Fotopause mit seinem Trecker vorbeikommen muss.
Der Frühling ist nun auch bei der Victory angekommen
Aber wir wollen und müssen ohnehin weiter. Auf kleinen Nebenstrecken kommen wir unserem Ziel immer näher. Im weiteren Streckenverlauf wird das Gelände immer hügeliger und waldreicher. Durch die romantische Kleinstadt Lommatzsch führt unser Weg. Eigentlich keiner Erwähnung wert wäre ich nicht Ossi. Warum? Nun, Lommatzsch ist die Heimatstadt eines Maueropfers.
Im platten Land finden sich viele kleine Straßen
1962 versuchte Horst Frank zusammen mit einem Freund über die Sektorengrenze in Berlin aus der DDR zu flüchten. Leider verfing er sich nach einigen Metern zwischen dem zweiten und dritten Zaun der Grenzanlage an einer Stacheldrahtrolle, wurde entdeckt und gezielt erschossen. Seinem Freund gelang die Flucht. Noch heute erinnert ein Kreuz in Berlin Wilhelmsruh an diesen Fluchtversuch. Zu Zeiten der DDR-Diktatur wurden solche Fluchtversuche meist nicht bekannt. Selbst Angehörige wussten oft nicht, was mit ihren Verwandten geschehen war. Ob sie es geschafft haben oder erschossen wurden, blieb oft im Dunkeln.
Das düstere Thema soll uns aber nicht weiter belasten, denn nun sind wir mittendrin im Sachsenland! Wir erreichen die schöne, bekannte Stadt Meißen und legen den nächsten, kleinen Halt ein. Am Elbufer genießen wir das Panorama, erfreuen uns am schönen Wetter und lachen über einen witzigen Landsmann, der mitten beim Fotoshooting mit einem lauten „Tadaaa!“ ins Bild springt. Ja, gut gelaunt und freundlich sind sie, meine Sachsen!
Meißen, einfach wunderschön
Wer die Zeit findet, der sollte sich Meißen auch mal genauer ansehen. Berühmt über alle Grenzen hinaus ist die Stadt Meißen für das Meißner Porzellan, das als erstes europäisches seit 1708 hergestellt wird. Der Name der Stadt mit Doppel-S („Meissen“) ist ein eingetragenes Markenzeichen der Staatlichen Porzellanmanufaktur dort. Arg gebeutelt wurde die Stadt durch das Hochwasser von 2002 und 2013. Übrigens: Das Weingebiet um Meißen gilt als das nordöstlichste Europas und bringt herrlich trockene Weine hervor. Weiter geht’s, die Sonne neigt sich gen Westen und wir wollen zur Moritzburg.
Schloss Moritzburg in der Abendsonne
In der Abendsonne präsentiert sich das Anwesen von seiner besten Seite. Sollte jemandem das Schloss bekannt vorkommen, dem sei gesagt, dass dieses schon mehrfach als Filmkulisse „herhalten“ musste – unter anderem, für den Märchenfilm „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“. Nach einigen Kurven, kleinen Ortschaften und endlich wieder hügeligem Gelände, fahren wir nun ins Oberlausitzer Bergland ein. Alsbald erreichen wir unser Nachtquartier in Tautewalde. Das Riesengebirge ist nicht weit, der Jeschken überragt das Isergebirge, hinzu kommen Lausitzer Bergland, Böhmische Schweiz und das Elbsandsteingebirge! Auf das Beste gesättigt und zufrieden, aber schon ein wenig erschöpft nach unserer knapp 350-Kilometer-Tour begeben wir uns auf unsere Zimmer. Vor dem Einschlafen denke ich gut 30 Jahre zurück und male mir aus, was gewesen wäre, wenn die Mauer nicht gefallen wäre. Hätte ich überhaupt die Chance gehabt, jemals die Heimat wieder zu besuchen? Und wenn ja, was würden meine Schulfreunde sagen, wenn sie mich nach so langer Zeit wiedersehen würden … noch dazu mit so einer schweren Maschine? Langsam gleite ich ins Reich der Träume und wache schweißgebadet wieder auf … fürchterliche Albträume mit gelben Gefängnissen und erschossenen Menschen haben mich erschrocken hochfahren lassen. Oh Mann. Alles ist gut. Deutschland ist wieder vereint, Hagen in der Heimat und morgen wird ein schöner Tag.... alles prima. Weiterschlafen! Um 8 Uhr versammeln wir uns im Gastraum zum Frühstück und werden von der Sonne (und der Küche) verwöhnt, die durch die Fenster in die alte, neue Schankstube scheint. Schon seit 1842 werden hier die Reisenden bewirtet. Liebevoll und detailgetreu wurde das Haus vor einigen Jahren renoviert und bietet ein schönes und authentisches Flair. Frische Brötchen, Frühstücksei, Wurst und Käse, verschiedene Brotaufstriche und selbst gemachte (verdammt leckere) Marmelade – alles, was das Herz begehrt, wird hier obendrein zum Frühstück geboten. Meine Gedanken schweifen zurück in meine Kindheit. Da kostete das Brötchen nur 5 beziehungsweise 10 Pfennig (Ost!) und hieß damals wie heute Semmel! Um welche zu ergattern, musste ich allerdings sehr früh aufstehen und dann noch stundenlang anstehen! Und so verbrachte man den Samstagmorgen gern mal mit Brötchen holen. Wir müssen nicht anstehen, die Brötchen gibt’s noch warm direkt am Buffet. Eine wirklich gute Sache, bevor wir wieder die Heimreise antreten. Nun fragt sich sicher der eine oder andere Leser: „Was soll das? Wieso fahren die einen Tag hin und am nächsten gleich wieder zurück?“ Die Antwort ist einfach. Wir wollten den schönsten An- und Abreiseweg für Motorradfahrer nach Wilthen finden.
Morgendliche Kurverei in der Lausitz
Die Autobahn in meine Heimat kenne ich mittlerweile ja in- und auswendig. Fürs Mopedfahren ist die aber eher ungeeignet, denn mit Genuss hat das monotone Gefahre auf der Bahn weniger zu tun. Sei es drum, der Weg ist das Ziel – und somit wollen wir Euch bei der An- und Abfahrt schon in Urlaubsstimmung bringen. Also – rauf auf die Maschinen und gen Westen! In meiner Jugendzeit wäre spätestens ein paar Kilometer vor der DDR-Grenze Schluss mit Lustig gewesen, weiter durfte keiner. Es sei denn, man wohnte im Grenzgebiet. Aber, wie sang unser Udo doch so schön: „Hinterm Horizont geht’s weiter …“ Aber, fahren wir mal los, vorbei an Neukirch rollen wir in Richtung Bischofswerda.
Kleine, abgelegene Traumstrecke nördlich von Leipzig
Natürlich meiden wir dabei die Bundesstraßen. Wir schwingen lieber durch Dörfer, über sanfte Hügel und auf einsamen Landstraßen dahin – mit der Sonne im Rücken. An diesem Morgen passt einfach alles! Bald nähern wir uns Meißen. Dieses Mal umfahren wir die Stadt des weltberühmten Porzellans nördlich, umkurven auch Riesa und finden uns mir nichts, dir nichts in der flachen Landschaft nördlich von Leipzig wieder. Das ist auch gut so, denn bis zum Ende unseres Kurztrips bekommen wir rund 400 Kilometer auf den Tacho!
Pause vor einer der alten Bockwindmühlen
Wir erinnern uns an die vielen Windräder. Eines der ersten Windräder überhaupt, mit dem sich der Mensch die Natur zu Diensten machte, taucht auch bald vor dem Visier auf – eine alte Bockwindmühle. Zeit für eine Pause! Die gut erhaltene, restaurierte Mühle steht in einem kleinen Park und macht einen verlassenen Eindruck. Aber das liegt wohl daran, dass wir unter der Woche unterwegs sind. Weiter geht’s. Wir kreuzen nun auf einem kleinen Abschnitt die Strecke unserer Hinfahrt, biegen aber recht zügig nach Nordwesten ab, weil wir dieses Mal über die Harzhochstraße nach Hause fahren wollen. Außerdem bietet uns die gut ausgebaute und kurvenreiche Straße die Möglichkeit schnell aber trotzdem „fahrenswert“ ans Ziel zu gelangen, für den heutigen Zeitplan ist das sicher kein Nachteil!
Noch sind wir aber nicht so weit. Im Mansfelder Land grüßen die ersten spitzen Kegel der Kupferschiefer-Abraumhalden und weisen uns den richtigen Weg. Im Volksmund werden die „Schuttberge“ auch als „Pyramiden des Mansfelder Landes“ bezeichnet. An einer riesigen Halde legen wir einen Zwischenstopp ein und erfahren einige interessante Details. So ist sicher belegt, dass bereits seit dem Jahr 1200 in der Region Kupferschiefer abgebaut und verarbeitet wird. Über dieses Thema könnte man sicher ganze Bücher füllen. Beispielsweise wurde die Talsperre Wippra – schon im Harz gelegen – gezielt für diesen Bergbau errichtet. Frank erzählt obendrein, dass die Halden auch die geologische Grenze zum Höchsten im Norden markieren.
Eine der Pyramiden des Mansfelder Landes
Nun wollen wir aber „hinter den Horizont“ … wir fahren auf der Harzhochstraße und haben oft das Gefühl, im Schwarzwald unterwegs zu sein. Sanfte Hügel und ein geschwungenes Asphaltband machen die restlichen Kilometer zu einem wirklichen Vergnügen. Obwohl die Straße auch auf den Namen B 242 hört, herrscht nicht besonders viel Verkehr auf ihr. So kommen wir zügig voran. Jedenfalls bis Sorge, wo uns allerdings ein harztypisches Pfeifen unvermittelt zwecks letztem Fotomotiv stoppt: die Harzquerbahn. Fotogen, mit unseren Maschinen im Vordergrund, kommt die beliebte Eisenbahn um die Ecke gedampft und als uns der Lokführer entdeckt, gibt es noch ein zünftiges Pfeifkonzert, dass einem Hören und Sehen vergeht!
Die Harzquerbahn bei Sorge
Kurz darauf verlassen wir das Gebiet der ehemaligen DDR. Hier ist von Grenz- oder Befestigungsanlagen nichts mehr zu sehen. Es geht also „nahtlos“ in den Westen. Meine Wahlheimat ist ein richtiges Motorradeldorado, eine Kurve jagt die nächste und so machen die letzten Kurven noch einmal so richtig Spaß. Durch Hasselfelde hindurch, bekannt durch die große Westernstadt Pullman City, geht es über Tanne nach St. Andreasberg. Auf dem Weg gönnen wir uns noch ein paar schicke Serpentinen, und zwar am Oderberg und später am Sieberpass. So erleben wir ein angemessenes Ende meiner sehr sehenswerten Heimattour.
Ganz weit im Osten Deutschlands, da wartet der ganz große Motorradspaß: Das imposante Riesengebirge, der markante Jeschken, die Sandsteinformationen bei Zittau und im nahen Tschechien bilden die grandiose Kulisse dafür!
Allgemeine Infos
Bei dieser Tour wird der Weg zum Ziel und das heißt: Oberlausitz. Wer die Region noch nicht kennt, der sollte wissen, dass es hier fantastische Tourenmöglichkeiten gibt. Die führen dann ins Riesengebirge, ins Isergebirge, ins Lausitzer Bergland, in die Böhmische Schweiz und ins Elbsandsteingebirge beispielsweise.
Anreise
Die gefahrene und im Text beschriebene Tour ermöglicht eine „motorradgerechte“ Anfahrt in die Oberlausitz.
Beste Reisezeit
Im April startet die Motorradsaison spätestens in der Oberlausitz. Sie geht dann bis weit in den Oktober hinein. Wer allerdings ins Riesengebirge möchte, sollte den Zeitraum ab Mai einplanen.
Es ist gut zu wissen, wo sich die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten befinden. Das Kartenbild der MARCO POLO Karte führt Sie nicht nur zu diesen Stellen, sondern zeigt Ihnen außerdem noch viele andere wissenswerte Details.
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